Vielleicht kennst Du diese Abende: Dein Körper ist müde, aber Dein Kopf bleibt wach. Kaum liegst Du im Bett, kreisen die Gedanken. Gespräche laufen noch einmal ab, Entscheidungen werden zerpflückt, Fehler seziert. Ein Gedanke zieht den nächsten nach sich. Und obwohl Du spürst, wie erschöpfend das ist, findest Du keinen Ausstieg.
Grübeln fühlt sich an wie Denken, ist es aber nicht. Grübeln hält Dich fest, statt Dir Klarheit zu geben. Viele versuchen dann, Gedanken wegzuschieben, sich abzulenken oder sich innerlich zu ermahnen, endlich ruhig zu sein. Paradox ist: Genau das macht die Schleife oft stärker.
Wenn Du Grübelschleifen stoppen willst, ohne Dich selbst zu unterdrücken, brauchst Du keinen härteren Griff. Du brauchst einen anderen Kontakt mit Deinem inneren Erleben. Einen, der Dich ernst nimmt. Einen, der Dein Nervensystem mit einbezieht. Und einen, der besonders abends wirkt.